IFHT 2018+

21.06.2018
Rogowski Gebäude Urheberrecht: Martin Braun

Das Institut für Hochspannungstechnik (IFHT) bearbeitet mit mehr als 60 wissenschaftlichen Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen ein breites Themenspektrum unterschiedlichster Forschungsfragen im Bereich der Energieversorgung. Darüber hinaus kooperieren wir eng mit Fraunhofer-Instituten im Kontext der Digitalisierung der Energieversorgung. Aufgrund des Wachstums innerhalb der letzten Jahre sowie der stetigen Entwicklung unserer Forschungs- und Entwicklungsthemen haben wir den Institutsbetrieb zum 1. Juli 2018 neu strukturiert.

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Bild von Prof. Dr.-Ing. Albert Moser

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Albert Moser

Kommissarischer Institutsleiter

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  Organigramm des IFHT Urheberrecht: IFHT

In der Abteilung „Energiesystemtechnologien“ werden klassische Hochspannungsthemen weiterentwickelt. Die Bandbreite der Arbeiten erstreckt sich dabei von der Entwicklung umweltfreundlicher Isoliermaterialien über die Primärtechnologien für die Übertragungs- und Verteilungsnetze (z.B. Leistungsschalter, Kabel, Muffen, Freileitungen, …) bis hin zur Sekundärtechnik zukünftiger Energieinformationsnetze in den Bereichen der Mess-, Leit-, Kommunikations- und Informationstechnik.

Die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen der Abteilung „Netzintegration und Stabilität“ erarbeiten Analyseverfahren und -modelle für die Entwicklung neuartiger Schutz-, Regelungs- und Betriebskonzepte für Übertragungs- und Verteilungsnetze. Hierzu werden insbesondere die Auswirkungen der zunehmenden Integration leistungselektronischer Komponenten und innovativer Betriebsmittel auf die Systemdynamik untersucht und die Herausforderungen im Hinblick auf unterschiedliche Schutz- und Stabilitätsaspekte identifiziert.

Die Forschungsabteilung „Nachhaltige Energiesysteme“ arbeitet an der Modellierung, Simulation und Bewertung des europäischen Energiesystems aus der Sicht der Energiemärkte sowie der Übertragungs- und Verteilungsnetze. Der Fokus liegt auf der Simulation und Optimierung zentraler und lokaler Energiemärkte in Deutschland und Europa sowie der Integration der Elektromobilität. Darüber hinaus werden Methoden zur Netzplanung in Übertragungs- und Verteilungsnetzen sowie innovative und automatisierte Betriebsführungskonzepte untersucht.

Die Abteilung „Digitale Energie“ innerhalb des Fraunhofer-Institutes für Angewandte Informationstechnik entwickelt und erforscht mit einem interdisziplinären Team Technologien für den Betrieb, die Planung und die Sicherheit digitalisierter Energiesysteme und –märkte. Forschungsschwerpunkte sind dabei die Simulation und Konzeptentwicklung zentraler und lokaler Energiemärkte über die Integration und den Einsatz von neuen Informations- und Kommunikationstechnologien (z.B. der Blockchain-Technologie) in Energiesystemen bis hin zur Entwicklung von IT-Sicherheitstechnologien zur Prävention und Detektion von IT-Angriffen.

Das so bearbeitete Spektrum reicht von der Entwicklung neuartiger Isolierstoffe und Betriebsmittel über die Modellierung sektorenübergreifender Energiesysteme und –märkte bis hin zur IT-Sicherheit innerhalb kritischer Infrastrukturen.