Untersuchung verschiedener Ansätze zur Auswertung von Ultraschallmessdaten

Schwerpunkte: Signalverarbeitung, Entwicklung und Implementierung von Auswertealgorithmen 

 

Die Ultraschalltechnik liefert im Bereich der Diagnostik, Zustandsbewertung und Qualitätsprüfung polymerisolierter Betriebsmittel der Hochspannungstechnik gute Ergebnisse. Der maßgebliche Vorteil liegt in der genauen Ortsauflösung und der Zerstörungsfreiheit. Bedingt durch hohe Signalschwächung in Polymeren verringert sich der Signal-Rausch-Abstand in den Messsignalen, wodurch kleine Einschlüsse mit Abmessungen kleiner 200µm im Material schwer zu detektieren sind. Durch die kombinierte Betrachtung von Informationen im Messsignal, wie zum Beispiel Bandbreite, Amplitude und Signallaufzeit lässt sich das Nutzsignal besser von dem Messrauschen isolieren. Im Rahmen dieser Arbeit sollen verschiedene Ansätze zur Messdatenverarbeitung, wie sie teilweise in der Teilentladungsmesstechnik Anwendung finden, recherchiert, implementiert und analysiert werden.

Henning Frechen Ultraschall

 

 

Henning Frechen, M.Sc.
R 405, Telefon: +49 241 80 94910
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