Christoph Müller und Janek Massmann mit Best-Paper-Award beim CIGRE Symposium 2017 in Dublin ausgezeichnet

Christoph Müller, wissenschaftlicher Mitarbeiter am IFHT und Leiter der Abteilung Nachhaltige Übertragungssysteme, und Janek Massmann, wissenschaftlicher Mitarbeiter am IFHT und Leiter des Teams Systemstabilität, wurden mit dem Best-Paper-Award des CIGRE Symposiums 2017 in Dublin ausgezeichnet. Christoph Müller erhält diese Auszeichnung für seinen Konferenzbeitrag „Integration of HVDC-Links into Flow-Based Market Coupling: Standard Hybrid Market Coupling versus Advanced Hybrid Market Coupling“ (C. Müller, A. Hoffrichter, H. Barrios, A. Schwarz, A. Schnettler). Janek Massmann wird für den Beitrag „Analysis of Reduced Order Models Representing Active Distribution Grids in Power System Stability Studies“ (J. Massmann, P. Erlinghagen, T. Kulms, A. Schnettler) ausgezeichnet.

Das Symposium fand vom 30. Mai bis 02. Juni 2017 in Dublin, Irland statt. Im Rahmen des Symposiums werden die besten Paper ausgezeichnet und zusätzlich im Journal CIGRE Science and Engineering veröffentlicht.

Maximilian Stumpe mit „Best Poster“-Award bei der DPSP 2018 ausgezeichnet

Maximilian Stumpe, M.Sc., wissenschaftlicher Mitarbeiter des Teams DC-Schutz- und -Regelungstechnik am IFHT, wurde mit dem Best-Poster-Award bei der 14th IET Conference on Developments in Power Systems Protection (DPSP) 2018 ausgezeichnet. Er erhält diese Auszeichnung für seinen Konferenzbeitrag „Grid topology and technology influences on selective protection concepts for multi-terminal medium voltage DC grids“ (M. Stumpe, P. Tünnerhoff, A. Schnettler, D. Schmidt).

Die Konferenz, in deren Rahmen die Preise „Best Paper“ und „Best Poster“ für herausragende Beiträge vergeben werden, fand vom 12. bis 15. März 2018 in Belfast, UK statt. Die feierliche Verleihung des Preises erfolgte im Rahmen der Abschlussveranstaltung der Konferenz im The Europa Hotel, Belfast.

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Informationsveranstaltung der Abteilung Betriebsmittel und Diagnostik

Falls Ihr auf der Suche nach spannenden Abschlussarbeiten seid, eine interessante HiWi-Stelle sucht oder mehr über unsere Forschungsbereiche wissen wollt, besucht unsere Informationsabende! Das IFHT bietet einen Informationsabend für alle Studierenden mit Interesse an Betriebsmitteln oder Themen zur Diagnostik an.

Bei Bier und Pizza bieten wir euch in persönlichen Gesprächen die Möglichkeit einen Einblick in das Institut für Hochspannungstechnik zu gewinnen. Hierbei stellen wir nicht nur die relevanten Themen im Bereich der Forschung vor, sondern wollen euch natürlich auch von unserem einzigartigen Institutsleben überzeugen. Daher lädt die Abteilung für Betriebsmittel und Diagnostik am 28.02.2018 um 18 Uhr zu einem Informationsabend im Raum RO 213 (1. Stock) des Rogowski-Gebäudes ein.

Detaillierte Informationen zu der Abteilung erhaltet Ihr auf unserer Institutshomepage unter www.ifht.rwth-aachen.de/forschung.

Zur besseren Planung bitten wir um eine formlose Anmeldung an klaer@ifht.rwth-aachen.de

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Karneval am IFHT: Der Hochspannerball 2018

Wie jedes Jahr am Karnevalssonntag (11.02.2018) findet auch dieses Jahr der Hochspannerball des IFHT statt.

Die Kultveranstaltung für Studierende, Mitarbeiter und Freunde der RWTH startet wie immer um 20 Uhr.

In diesem Jahr wird die IFHT-Karnevalsparty mit DJ und unserer großartigen IFHT-Band jedoch noch größer im Sparkassen-Forum SuperC der RWTH!

Der Eintritt ist weiterhin frei, Kostüme sind erwünscht!

Oche Alaaf!

#HSB2018

HSB

Informationsveranstaltungen der Abteilungen für Nachhaltige Energiesysteme

Falls Ihr auf der Suche nach spannenden Abschlussarbeiten seid, eine interessante HiWi-Stelle sucht oder mehr über unsere Forschungsbereiche wissen wollt, besucht unsere Informationsabende! Das IFHT bietet im Januar zwei Informationsabende für alle Studierenden mit Interesse an nachhaltigen Energiesystemen an.

Bei Bier und Pizza bieten wir euch in persönlichen Gesprächen die Möglichkeit einen Einblick in das Institut für Hochspannungstechnik zu gewinnen. Hierbei stellen wir nicht nur die relevanten Themen im Bereich der Energieversorgung von morgen vor, sondern wollen euch natürlich auch von unserem einzigartigen Institutsleben überzeugen. Daher laden die Abteilung für Nachhaltige Übertragungssysteme am 30.01.2018 und die Abteilung für Nachhaltige Verteilungssysteme am 24.01.2018 jeweils um 18 Uhr zu einem Informationsabend im Raum SR 108 des Rogowski-Gebäudes ein.

Detaillierte Informationen zu den jeweiligen Abteilungen erhaltet Ihr auf unserer Institutshomepage unter www.ifht.rwth-aachen.de/forschung.

Zur besseren Planung bitten wir um eine formlose Anmeldung an

  • schneider@ifht.rwth-aachen.de (Informationsabend: Nachhaltige Übertragungssysteme)
  • wilhelm.cramer@ifht.rwth-aachen.de (Informationsabend: Nachhaltige Verteilungssysteme)
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„Elektromobilität: Wohl oder Wehe für die Energiewende?“ – Thema des 3. Rogowski-Themenabends hochaktuell

Dieselaffäre, Fahrverbote, das Ende des Verbrennungsmotors – diese Themen werden nicht nur deutschlandweit viel und kontrovers diskutiert. Mit der Fragestellung „Elektromobilität: Wohl und Wehe für die Energiewende?“ griff der 3. Rogowski-Themenabend, der am 15.11.2017 stattfand, somit ein hochaktuelles Thema auf. Moderiert von Prof. Dr.-Ing. Armin Schnettler diskutierten über 350 Gäste diese Fragestellung mit drei Experten der Energiewirtschaft.

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Prof. Dr.-Ing. Günther Schuh (Geschäftsführender Direktor Produktionsmanagement Werkzeugmaschinenlabor WZL der RWTH Aachen sowie Gründer und CEO der e.GO Mobile AG), sieht in der bisher fehlenden Wirtschaftlichkeit der Elektrofahrzeuge den wesentlichen Grund, warum bisher kein flächendeckender Durchbruch der Elektromobilität erzielt werden konnte. Der Markt sei da, aber warum sollten Kunden bereit sein ein Elektroauto mit geringer Reichweite zu einem wesentlich höheren Preis im Vergleich zu einem konventionellen Wagen mit größerer Reichweite zu kaufen?  Zudem ist Schuh überzeugt, dass sich für Langstrecken reine Elektrofahrzeuge nicht durchsetzen werden. Hier würde der Markt eher Plug-In-Hybride bevorzugen. Dabei werde zunächst noch ein einfacher Verbrennungsmotor eingesetzt, in Zukunft könne dieser dann gegen eine Brennstoffzelle ausgetauscht werden. Kurze Strecken rein elektrisch zu fahren, sei hingegen kein Problem. In Bezug auf eine flächendeckende Ladeinfrastruktur bemerkte Schuh, dass diese Idee zu überdenken sei. Er warf die Frage auf, ob eine solch kostenintensive Struktur nicht entbehrlich sei, wenn wir immer dort „tanken“ würden, wo wir parken.

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Demgegenüber sprach sich Dr.-Ing. Christoph Roggendorf (Fachreferent Energietechnik Hardware für Schnelladeinfrastruktur bei Porsche Engineering) für den Aufbau einer Schnellladeinfrastruktur aus, um auch rein elektrisches Fahren auf langen Distanzen zu ermöglichen. Dabei müsse die Ladeinfrastruktur eine Intelligenz mit sich bringen, um z.B. einen Spannungsfall zu erkennen oder das Netz zu symmetrisieren.  Wie Schuh ist auch Roggendorf der Überzeugung, dass der Preis der Schlüssel für die Durchdringung des Marktes sein wird. Ebenso wichtig sei jedoch, dem Kunden den gleichen Komfort wie in einem Auto mit Verbrennungsmotor zu bieten. Roggendorf ist überzeugt, dass Elektromobilität sich durchsetzen wird, erst in der Stadt und dann in der gesamten Fläche.

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Dr-Ing. Andreas Cerbe (Netzvorstand von Rheinenergie) beruhigte die Gäste. Die häufig geäußerte Sorge, die hohe Gleichzeitigkeit von Ladevorgängen führe zu Instabilitäten im Niederspannungsnetz, sei unbegründet. Dies sieht Cerbe auch dann gegeben, wenn Elektroautos flächendeckend genutzt werden. Ein starker Netzausbau sei nicht notwendig, die Netze müssten lediglich ein wenig intelligenter werden. Mögliche technische Lösungen seien von den Nachtspeicherheizungen bereits bekannt. Viel wichtiger und dringlicher seien, so Cerbe, intelligente Mobilitätskonzepte für die Städte. Dort seien die höchsten Emissionen zu verzeichnen und somit spiele Elektromobilität bei der Lösung des Problems eine zentrale Rolle. Cerbe ermunterte dazu, dass gesamte Thema stärker unternehmerisch anzupacken und dabei weniger perfektionistisch sein zu wollen.

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Einig waren sich alle Referenten darin, dass Deutschland ökologisch mit dem Thema Energiewende auf dem richtigen Weg ist. Auch war unstrittig, dass Elektromobilität ein wichtiger Baustein der Energiewende in Deutschland ist. Welche Konzepte aber die „richtigen“ sind, um Elektromobilität flächendeckend umzusetzen, und was dafür an Veränderung der Infrastrukturen notwendig ist, darüber gab es unterschiedliche Meinungen.

Nach der Veranstaltung nutzten Gäste und Experten das Angebot, sich beim Get-Together zu erfrischen und die lebhafte Diskussion im lockeren Rahmen fortzuführen.

Wir danken allen Beteiligten für die gelungene Veranstaltung und freuen uns auf den nächsten Themenabend!

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3. Rogowski-Themenabend „Elektromobilität – Wohl oder Wehe für die Energiewende?“ (15. November 2017)

Das Institut für Hochspannungstechnik (IFHT) lädt hiermit herzlich zum 3. Rogowski-Themenabend „Elektromobilität – Wohl oder Wehe für die Energiewende?“ ein. Hierzu begrüßt Prof. Schnettler:

  • Prof. Günther Schuh (WZL RWTH Aachen – Geschäftsf. Direktor Produktionsmanagement, e.GO Mobile AG: Gründer und CEO),
  • Dr. Andreas Cerbe (Rheinenergie – Netzvorstand),
  • Dr. Markus Doll (Bundesnetzagentur – Leiter Netzentwicklung) und
  • Dr. Christoph Roggendorf (Porsche Engineering – Fachreferent Energietechnik Hardware für Schnellladeinfrastruktur).

Im Rahmen der von Prof. Schnettler moderierten Podiumsdiskussion werden unter anderem die Chancen und Risiken der Elektromobilität für das zukünftige Energiesystem diskutiert. Es besteht selbstverständlich die Möglichkeit, eigene Beiträge und Fragen in die Diskussion einzubringen und im Anschluss mit den Dozenten persönlich ins Gespräch zu kommen.

Die Veranstaltung beginnt am 15. November 2017 um 18:00 Uhr und findet im Hörsaal Eph des Rogowski-Gebäudes in der Schinkelstr. 2 statt.
Wir erbitten eine formlose Anmeldung unter: rogowski-themenabend@ifht.rwth-aachen.de

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